Die Situation afghanischer Kinder

75% der Afghanen sind Kinder bis 15 Jahre (Quelle: BMZ - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Kinder in Afghanistan wachsen anders auf als deutsche Kinder: Sicherheit, ausreichend Nahrung, eine gute Schul- und Berufsausbildung sind in Deutschland selbstverständlich, in Afghanistan meist nur ein Wunschtraum. Afghanische Kinder haben Krieg und Zwangsherrschaft erlebt. Ihr Land ist verwüstet, ihr Heim oft zerstört. Es fehlt ihnen am Notwendigsten: sauberes Wasser, ausreichend zu Essen, ein Bett zum Schlafen, warme Kleidung, aber auch eine Krankenversorgung oder eine schulische und berufliche Ausbildung sind für die allermeisten Kinder Illusion.

Unser Verein

Im Jahre 2002 gründeten mehrere Afghanen, die in den 80er Jahren aus Afghanistan fliehen mussten und die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben, gemeinsam mit deutschen Freunden die "Afghanische Kinderhilfe Deutschland e.V." (AKHD) mit dem Ziel, Projekte in Afghanistan zu unterstützen, die die Lebenssituation vor Ort verbessern helfen.

Die Struktur unseres Vereins

Die Afghanische Kinderhilfe Deutschland ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Zur Zeit besitzt er etwa 60 ehrenamtliche Mitglieder, drei Viertel von ihnen sind Deutsche, ein Viertel Afghanen.
Mitglied werden kann jeder, der einen wirksamen Beitrag für eine bessere Zukunft der Kinder in Afghanistan leisten möchte.

Unsere Ziele

Die AKHD e.V. leistet humanitäre Hilfe in Afghanistan und verfolgt das Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe, ein Konzept, das der Unterstützung von Hilfsprojekten vor Ort gilt. In einem von Armut und Elend infolge Kriegswirren und -folgen zerrütteten Land wie Afghanistan ist Hilfe von außen unverzichtbar, da die Begrenztheit der Mittel des Landes nicht einmal die allernotwendigste Versorgung wie z.B. medizinische Hilfe oder Schulbildung sichern kann. Die über Geld- und Sachspenden finanzierte AKHD e.V. leistet in dieser Situation beispielsweise Hilfe durch die Förderung von drei Projekten vor Ort und in Form organisierter Hilfslieferungen.

Unser Engagement

Zur Sicherstellung der generellen medizinischen Versorgung einer möglichst breiten Masse der Bevölkerung unterstützt die AKHD zwei Kliniken: in Dogh Abad (südlich von Kabul) sowie Deh Sabz (nordöstlich von Kabul). Diese Häuser werden zum großen Teil durch Spenden aus Deutschland finanziert. Die AKHD arbeitet indessen nicht nur auf dem Sektor der medizinischen Versorgung, um gegenwärtige Not zu lindern, sondern investiert auch in die Zukunft des Landes und seiner Bevölkerung, z.B. in Form der Zugänglichkeit schulischer Ausbildung. So wurde in Djalalabad ein Schulgebäude errichtet, in dem afghanische Kinder Wissen und Fertigkeiten erlangen werden. So können sie in einigen Jahren am weiteren Aufbau ihres Landes mitwirken.

Die Ausgaben des AKHD für die Verwaltung betragen nur etwa 10% des Verwaltungsaufwandes vergleichbarer Institutionen. Die Hilfe vor Ort ermöglicht eine optimale Kontrolle der Verwendung von Spendengeldern, die vom Spender bis hin zur konkreten Verwendung in Afghanistan verfolgt werden können.

AKHD e.V. • Novalisstr. 8 • 40474 Düsseldorf • Tel.: 0211 - 43 43 03 • info@akhd.de

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